Wertminderung von rund 26 Mio. EUR im Segment Sempermed

Am 10. April 2017 veröffentlichte die Semperit AG Holding gemäß Art. 17 EU Marktmissbrauchsverordnung, dass das nachhaltig erzielbare Ergebnis des Segments Sempermed (Sektor Medizin) im Vergleich zur bisherigen Einschätzung einer kritischen Prüfung unterzogen werden muss und sich daraus ein wesentlicher Wertberichtigungsbedarf im Segment Sempermed ergeben kann.

Nach eingehender Prüfung ist der Vorstand der Semperit AG Holding heute zu dem Schluss gekommen, dass die nachhaltig erzielbare Produktionsmenge des Standortes Kamunting, Malaysia, unter den bisherigen Annahmen liegt und als Folge dessen im Segment Sempermed eine Wertminderung von rund 26 Mio. EUR im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2017 verbucht werden muss. Damit wird der Firmenwert des Segments nach derzeitigem Kenntnisstand zur Gänze wertberichtigt.

Der exakte Betrag wird mit der Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichtes 2017 am 17. August 2017 bekannt gegeben.

Für Rückfragen:
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Über Semperit

Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die in den Sektoren Medizin und Industrie hochspezialisierte Produkte aus Kautschuk entwickelt, produziert und in über 100 Länder weltweit vertreibt: Untersuchungs- und Operationshandschuhe, Hydraulik- und Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe und Produkte für den Eisenbahnoberbau. Die Zentrale des österreichischen Traditionsunternehmens, das seit 1824 besteht, befindet sich in Wien. Die Semperit Gruppe beschäftigt weltweit rund 7.000 Mitarbeiter, davon rund 3.900 in Asien und mehr als 800 in Österreich (Wien und Produktionsstandort Wimpassing, Niederösterreich). Zur Gruppe gehören weltweit 22 Produktionsstandorte sowie zahlreiche Vertriebsniederlassungen in Europa, Asien, Australien und Amerika. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte der Konzern einen Umsatz von 852 Mio. EUR sowie ein EBITDA von 78 Mio. EUR.


Dateien:
2017-07-27_Semperit_Sempermed_DE_01.pdf

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